CMS – Compact Muon Solenoid

CMS - der SchwereCompact Muon Solenoid

Der CMS-Detektor wurde an der Oberfläche zusammengebaut und dann in Scheiben in die unterirdische Kaverne herabgelassen, wo die Scheiben wieder zusammengebaut wurden.
Foto: CERN

CMS (Compact Muon Solenoid) ist der schwerste Teilchendetektor, der jemals an einem Beschleuniger gebaut wurde. Das große Gewicht entsteht hauptsächlich durch ein 12 500 Tonnen schweres Eisenjoch, das den weltgrößten supraleitenden Solenoidmagneten umschließt, der ein Magnetfeld von 3,8 Tesla erzeugt. Innerhalb dieses Magneten befinden sich die Detektoren zur Vermessung der Teilchen, darunter auch der mit 210 Quadratmetern Fläche wiederum weltgrößte Siliziumdetektor zur Spurrekonstruktion.
Wissenschaftler untersuchen mit dem Multifunktionsdetektor die Natur der fundamentalen Kräfte und Teilchen. Sie vermessen beispielsweise die Eigenschaften des Higgs-Teilchens und suchen nach weiteren Higgs-Bosonen und nach Anomalien in den Wechselwirkungen. Mit der Suche nach exotischen Phänomenen und nach Signalen einer neuen Symmetrie möchte man die Geheimnisse der Dunklen Materie im Universum entschlüsseln. Dazu werden die Daten des Detektors an riesigen Rechenzentren, zu denen das Deutsche GridKa gehört, gespeichert und analysiert.
In mehreren Stufen werden Teile des Detektors erneuert, um für die kommenden Jahrzehnte des Projekts eine präzise Rekonstruktion der Ereignisse sicherzustellen.


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