Zwei Jahre lang waren die Vermesser damit beschäftigt, im Tunnel die Standorte aller Komponenten des LHC zu markieren.
Zwei Jahre lang waren die Vermesser damit beschäftigt, im Tunnel die Standorte aller Komponenten des LHC zu markieren.
Wäre der ATLAS-Detektor ein Schiff, so hätte er wegen seines enormen Volumens Auftrieb und würde im Genfer See schwimmen.
ATLAS aus LEGO - 9500 LEGO-Steine und 33 Stunden Bauzeit steckte Sascha Mehlhase in den Nachbau des ATLAS-Detektors.
In einem Seminar am CERN haben heute, am 13. Dezember, die beiden großen LHC-Experimente ATLAS und CMS die neuesten Ergebnisse zur Suche nach dem Higgs-Teilchen präsentiert. Diese Ergebnisse basieren auf deutlich mehr Daten, als die auf den Sommerkonferenzen präsentierten Ergebnisse und stellen ...
Kollisionen von Protonen mit Blei-Ionen sind am LHC für Ende 2012 geplant. Schon in diesem Herbst wurden dazu erste Tests durchgeführt. Hauptziel der Kollisionen von Protonen mit Blei-Atomkernen ist es, Beobachtungen in Blei-Blei-Kollisionen besser zu verstehen.
Heute am 1. Dezember 2011, ist auf weltmaschine.de ein Adventskalender gestartet. 24 Fragen rund um die Weltmaschine LHC bereiten den Weg zum Weihnachtsgewinn. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir das Buch "LHC: Large Hadron Collider" ...
Am Donnerstag, 1. Dezember 2012, startet auf weltmaschine.de ein Adventskalender. 24 Fragen rund um die Weltmaschine LHC bereiten den Weg zum Weihnachtsgewinn. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir das Buch "LHC: Large Hadron Collider" von Peter Ginter, Franzobel und Rolf-Dieter Heuer und ...
Forscher der Experimente ATLAS und CMS am LHC haben die bislang umfangreichste Suche nach dem Higgs-Teilchen vorgelegt, dem letzten fehlenden Baustein des Standardmodells der Teilchenphysik. Erstmals kombinierten die Teams dazu Daten der beiden großen Detektoren. Die Weltmaschine ist demnach auf ...
Mit den ersten Teilchenkollisionen am Large Hadron Collider LHC hat vor zwei Jahren eine Entdeckungsreise in weitgehend unkartierte Regionen der Natur begonnen. Die Weltmaschine soll einige der größten Rätsel der Physik lösen: Was geschah beim Urknall, woraus besteht die mysteriöse Dunkle ...
Auf ihrer Spurensuche worin das unterschiedliche Verhalten von Materie und Antimaterie begründet ist, sind die Forscher des LHCb-Detektors auf ein überraschendes Ergebnis gestoßen. Bei Untersuchungen von so genannten D-Mesonen, haben sie festgestellt, dass die Teilchen sich anders verhalten als ...
Mit den ersten Teilchenkollisionen am Large Hadron Collider (LHC) hat vor zwei Jahren eine Entdeckungsreise in weitgehend unkartierte Regionen der Natur begonnen. Die Weltmaschine soll einige der größten Rätsel der Physik lösen: Was geschah beim Urknall, woraus besteht die mysteriöse Dunkle ...
Nach etwa 180 Tagen ging der Betrieb mit Protonen am LHC gestern, am 30. Oktober, für das Jahr 2011 zu Ende. Abends um viertel nach Fünf verließen die letzten Protonen den LHC. Mehr als vierhundert Trillionen Kollisionen von Protonen fanden allein in diesem Jahr statt.
Die Planungen für den LHC begannen bereits in den frühen 80er Jahren. 1994 wurde der Bau des LHC vom CERN Council bewilligt. Die ersten Kollisionen gab es dann im November 2009.
Für die Endkappen des hadronischen Kalorimeters von CMS wurden die Hülsen russischer Granaten verwendet. Diese wurden dazu eingeschmolzen und zu reinen Messingblechen verarbeitet.
Am 30. September wurde das Tevatron am Fermilab in den USA abgeschaltet. DasTevatron war der nach dem LHC zweit stärkste Beschleuniger der Welt. In den 28 Betriebsjahren wurde am Tevatron unter anderem das top-Quark entdeckt.
Insgesamt decken die Myonkammern von CMS eine Fläche von 18 000 Quadratmetern ab. Das entspricht der Größe von zwei Fußballfeldern.
Der LHC hat einen Stromverbrauch von 120 Megawatt, das gesamte CERN von etwa 230 Megawatt. Dies entspricht dem Verbrauch aller Haushalte des Kantons Genf.
Ralf Bernhard arbeitet als Postdoc am Physikalischen Institut der Universität Freiburg. Während der Vorbereitungsphase für die Teilchenphysikkonferenz EPS HEP 2011 hat er gemeinsam mit dem schwedischen Postdoc Jonas Strandberg die Arbeit zur Veröffentlichung eines Beitrags der ...
Vier Monate dauerte es, bis 250 Kilometer dicht gepackte Spezialkabel und 80 Kilometer Rohre für Gas und Kühlflüssigkeit für den inneren Detektorbereich bei CMS angeschlossen waren.
Um den LHC auf seine Betriebstemperatur von minus 271 Grad Celsius zu bringen, wird der Beschleuniger zunächst mit flüssigem Stickstoff gekühlt. Dabei verdampfen 12 Millionen Liter flüssiger Stickstoff.
Im Juli berichteten Wissenschaftler sowohl vom ATLAS- als auch vom CMS-Experiment am LHC von „Ausreißern“ in ihren Daten, die Hinweise auf das Higgs-Teilchen sein könnten. Nach diesen Ergebnissen warteten nun viele gespannt, auf die nächste Konferenz, die Lepton Photon, und auf das, was die ...
Der Spurdetektor des CMS-Experiments besteht aus Siliziumstreifenzählern. Mit einer aktiven Fläche von 210 Quadratmetern ist er mit Abstand der größte seiner Art.
Ein Größenvergleich: wäre ein Proton so groß wie eine Murmel, würde die Länge eines Protonenpakets im LHC der Entfernung von der Erde zum Uranus und die Breite der Entfernung von der Erde zu Sonne entsprechen. Einzelne Murmeln wären voneinander so weit entfernt wie Genf und Hamburg.
Die Zeitprojektionskammer des ALICE-Detektors kann mit ihren über 500 Pixeln gleichzeitig bis zu 15 000 Spuren geladener Teilchen rekonstruieren.
Teilchenbeschleuniger gibt es nicht nur in der Forschung: Weltweit gibt es mehr als 7000 medizinisch genutzte Teilchenbeschleuniger mit denen jedes Jahr etwa 30 Millionen Patienten behandelt werden.
Spannend war sie, die erste Sommerkonferenz des Jahres 2011. Denn der LHC hat sein erstes Betriebsjahr hinter sich gebracht und den Wissenschaftlern eine Datenmenge zur Verfügung gestellt, mit der sie sich auf die Suche nach bisher unentdeckter Physik machen können. Und das haben die ...
Seit dem 1. Juli 2011 hängt im Gebäude 40 am CERN ein Bild des CMS-Detektors – in Originalgröße. Es ist also ganze 15 Meter hoch! Um dieses Bild zu produzieren wurden mehrere hundert Fotos des CMS-Detektors zu einem einzigen Bild zusammengefasst.
Für die Wissenschaftler am LHC war sie schon lange zu spüren: Die Zeit der Sommerkonferenzen. Analysen mussten vorbereitet und von den Kollaborationen freigegeben werden – Aufgaben, die viel Zeit brauchen. Und nun ist er endlich da, der nächste Schritt: die neuen Ergebnisse auf einer der ...
Die Teil-Detektoren von LHCb sind entlang des Protonenstrahlrohres auf einer Länge von 20 Metern hintereinander aufgereiht.
Die Schritte in der Grundlangenforschung sind klein. Jedem wissenschaftlichen Ergebnis, jeder grafischen Darstellung, jeder Tabelle, geht ein Haufen akribischer Arbeit voraus. Und der Traum vieler Doktoranden am LHC ist es, dass ein eigenes Ergebnis dann vielleicht einmal auf einer der großen ...
Zu jedem Elementarteilchen gibt es ein so genanntes Antiteilchen. Doch woher weiß man das? Welche Theorie steckt dahinter und woher weiß man, dass bei Urknall Materie und Antimaterie in gleichen Mengen entstanden sind?
Noch bis zum 15. Juli ist die Weltmaschine zu Gast in Lörrach. Informationen zu Ausstellung gibt es hier.
Die Kräfte des Magnetfelds von CMS sind so stark, dass sich der Eisenkoloss um 20 Zentimeter zusammenzieht.
Zwei Wochen rund um das Thema Teilchenphysik – die plant das phaenovum in Lörrach für Anfang Juli. Und auch die Ausstellung „Weltmaschine“ ist mit dabei. Am phaenovum und am Hans-Thoma-Gymnasium gibt es für Schüler – und auch für alle anderen Interessierten – vom 4. bis zum 15. Juli ...
Der LHC hat wurde am Freitag das erste Mal mit 1236 Teilchenpaketen pro Strahl betrieben. Was aktuell im LHC los ist, zeigt die LHC-Page1.
Bei voller Energie und Intensität hat jeder der beiden Protonenstrahlen im LHC die Bewegungsenergie eines 400 Tonnen schweren Zuges wie zum Beispiel eines ICE bei einer Geschwindigkeit von 150 Kilometern pro Stunde.
Gerade mal drei Monate nachdem die ersten Teilchenstrahlen in 2011 im Beschleuniger waren und mehr als vier Monate bevor der Betrieb das LHC mit Protonen für dieses Jahr beendet wird, haben die Wissenschaftler ihr Jahresziel für 2011 erreicht. Der LHC hat bereits jetzt die für das gesamte Jahr ...
Ein Teraelektronenvolt entspricht ungefähr der Bewegungsenergie einer Mücke. Allerdings ist ein Proton eine Billion Mal kleiner als eine Mücke.
CMS wurde an der Oberfläche gebaut. Anschließend wurden die 11 Scheiben des Detektors einzeln in die Kaverne heruntergelassen und dort wieder zusammengebaut.
Bei der Planung von Detektoren für die Teilchenphysik gilt es immer das Maximale aus der Technik herauszuholen, neue Technologien zu nutzen und am Rande dessen, was zur Zeit der Planung machbar scheint, zu planen. „In den 90ern war es bei Weitem noch nicht klar, dass Detektoren wie ATLAS jemals ...
Am 28. Mai war die Weltmaschine zu Gast auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin.
Normale „warme“ Magnete erreichen etwa nur ein Viertel des Magnetfelds eines LHC-Magneten. Würde man den LHC nur aus solchen „warmen“ Magneten bauen, dann müsste der Ring einen Umfang von mindestens 120 Kilometern haben um die gleichen Kollisionsenergien zu erreichen – außerdem würde ...
Was hat sich im letzten Jahr am LHC getan? Was passiert gerade? Und was erwarten wir in den nächsten Jahren? Spannende Fragen, die Sie am Samstag, den 28. Mai „live“ stellen können: Bei der Langen nach der Wissenschaften in Berlin stehen Wissenschaftler der Humboldt Universität zu Berlin und ...
Der Druck in den Strahlrohren des LHC ist etwa zehn Mal niedriger als auf der Oberfläche des Mondes. Das ist ein Ultrahochvakuum.
Teilchenphysik ist spannend. Und im Moment ganz besonders – schließlich dringt der LHC in neue, bisher nicht erreichte Energiebereiche vor und ermöglicht damit den Blick auf bisher nicht entdeckte Physik. Ein „Hubbel“, also eine Häufung von Messergebnissen bei einem bestimmten Wert, bei ...
Reiht man die Niob-Titan-Filamente, die in den Kabeln für den LHC verwendet wurden aneinander, so reichen die Filamente sechs Mal bis zur Sonne und zurück und noch 150 Mal zum Mond.
Das Ziel ist klar: 1000 inverse Picobarn Daten wollten die Wissenschaftler im ganzen Jahr 2011 am LHC sammeln. Und es sieht schon gut aus: bereits bis jetzt hat der LHC eine integrierte Luminosität von über 60 inversen Picobarn gesammelt – mehr als im gesamten Jahr 2010.
Vom 2. bis zum 15. Mai gibt es auf weltmaschine.de etwas zu gewinnen. Wir verlosen unter allen, die die fünf Fragen rund um den LHC richtig beantworten, fünf Exemplare des Buches "Die Weltmaschine" von Don Lincoln.
Wo ist die Antimaterie? Nicht nur der LHCb-Detektor am LHC hat sich der Suche nach der Antwort auf diese Frage verschrieben, auch ein anderer Detektor, an dem das CERN beteiligt ist, versucht sie zu finden. AMS – kurz für Alpha Magnetic Spectrometer – wird für die nächsten zehn Jahr Daten ...
Am 22. April hat der LHC einen neuen Weltrekord der Strahlintensität an einem Hadronen-Beschleuniger aufgestellt. Die erreichte Luminosität liegt bei 4,67 · 1032 pro Quadratzentimeter und Sekunde. Die hohe Luminosität ermöglicht es den Wissenschaftlern viele Daten in kurzer ...
Zunächst muss man wissen, dass Teilchenphysiker zwei Größen benutzen, die Luminosität genannt werden (und nicht unbedingt immer ganz genau sagen, welche Größe sie nun gerade meinen): die „Luminosität“ und die „integrierte Luminosität“. Diese beiden Größen sind wie die Energie ein ...
Nachdem der 27 Kilometer lange Ringtunnel im Gebiet zwischen dem Genfer See und dem Schweizer Jura gebohrt war, trafen sich die beiden Enden auf einen Zentimeter genau.
Bei ATLAS und CMS liefern etwa 100 Millionen Sensoren 40 Millionen Mal pro Sekunde Daten. Diese Rate wird reduziert, sodass aber immer noch mehrere Hundert interessante Kollisionen pro Sekunde übrig bleiben.
Die Teilchenpakte im Large Hadron Collider LHC fliegen mit einem Abstand von 25 Nanosekunden (25 Milliardstel Sekunden) durch den Ring. Das bedeutet, dass 40 Millionen Mal pro Sekunde Teilchenpakete in den Experimenten kollidieren.
Das ist eine der großen Fragen der Teilchenphysik. Die Wissenschaftler des LHCb-Detektors wollen genau dieser Frage bei den Teilchenkollisionen am LHC auf den Grund gehen. Beim Urknall sind Materie und Antimaterie in gleichen Mengen entstanden. Treffen sie aufeinander vernichten sie sich. Doch ...
Seit fast einer Woche ist die Weltmaschine nun zu Gast im Mathematikum in Gießen. Sie ist bis zum 9. April offen für alle Besucher des Mathematikums; für Schulklassen bieten Wissenschaftler der Universität Gießen Führungen durch die Ausstellung an. Auf diesen Führungen werden die ...
Vom 25. März bis zum 9. April ist die Weltmaschine zu Gast im Mathematikum in Gießen. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.
Für die Dunkle Materie kommen Teilchen in Betracht, die folgende Eigenschaften haben:
Die Datennahme hat wieder begonnen: Am 13. März gab es kurz nach 18 Uhr die ersten Kollisionen bei 3,5 Teraelektronenvolt in 2011. Damit konnten die Experimente die ersten Daten bei der für dieses Jahr geplanten Energie aufzeichnen.
Im letzten Jahr haben die großen Detektoren am LHC einiges an Daten aufgezeichnet. Bei den Analysen sind viele Ergebnisse entstanden, die die Wissenschaftler veröffentlichen wollen. Bereits im letzten Jahr gab es viel Spannendes zu berichten und in diesem Jahr wird es noch viel mehr zu berichten ...
Mehr als 3000 Kilometer Kabel sind in ATLAS verbaut. Alle Kabel aneinander gelegt, reichen dann von Berlin nach Rom und wieder zurück.
Forschen mit ganz neuen Daten vom größten Teilchenbeschleuniger der Welt – nur etwas für Physiker? Keineswegs: Dieses Jahr gibt es die International Hands on Particle Physics Masterclasses mit echten LHC-Daten. Und diese Daten sind erst wenige Monate alt. Damit sind die Schüler, die an den ...
Unter den geplanten Betriebsbedingungen wird jeder Protonenstrahl im LHC 2808 Teilchenpakete mit jeweils rund 10 Billionen Protonen enthalten.
Der LHC wacht Schritt für Schritt aus seinem Winterschlaf auf. Seit Mitte Dezember 2010 war der Beschleuniger in einer Wartungspause und wird nun langsam wieder angefahren. Protonen sind bereits seit letzter Woche wieder im Ring unterwegs und die Beschleunigermannschaft ist mit Maschinenstudien ...
Der Fakt der Woche wird 1! Alle bisherigen News und Fakten der Woche gibt es in unserem Archiv. Reinschauen lohnt sich.
42 Millionen Kollisionen pro Sekunde und 600 000 Auslesekanäle – wahnsinnige Datenmengen entstehen bei jedem der Experimente am LHC. Doch kann man alles, was bei den Kollisionen entsteht speichern? Muss man das alles überhaupt speichern? Entsteht in jeder Kollision etwas Spannendes? Etwas, das ...
Wie bald das Higgs-Teilchen gefunden werden kann, ist in den verschiedenen Modellen unterschiedlich. Physiker erwarten jedoch erst nach zwei bis drei Jahren Betrieb eine ausreichende Menge an Daten.
Dies ist eine der großen Fragen der Teilchenphysik, der die Wissenschaftler am LHC auf den Grund gehen. Beim Urknall müssten Materie und Antimaterie in gleichen Mengen entstanden sein und sie hätten sich direkt wieder vernichtet, wenn sie aufeinander getroffen wären. Ein kleiner Unterschied in ...
Für den LHC wurden die Tunnel wieder verwendet, die für den vorherigen großen CERN-Beschleuniger, den Large Elektron Positron Collider LEP, gebaut wurden. Bei LEP wurden Elektronen auf ihre Antiteilchen, die Positronen, geschossen.
Schon die alten Griechen machten sich Gedanken darüber, woraus unsere Welt besteht und was die kleinsten Bausteine der Materie sind. Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler bis heute. Auch am LHC gehen Wissenschaftler der Frage nach den kleinsten Teilchen, aus denen unser Universum aufgebaut ist, ...
Nun steht es fest: der LHC wird entgegen der bisherigen Planung auch 2012 in Betrieb bleiben. Dies ist das Ergebnis des jährlichen Workshops in Charmonix, bei dem der Betrieb des LHC geplant wird. Für Ende 2011 ist wieder eine kurze Pause zur Wartung vorgesehen, bevor der Betrieb Anfang 2012 ...
Die Time Projection Chamber (TPC) des ALICE-Detektors ist die größte gasgefüllte TPC, die jemals gebaut wurde.
Die beim LHC verwendeten Protonen werden aus Wasserstoff gewonnen. Pro Tag werden hierfür 2 Milliardstel Gramm benötigt. Der LHC würde also etwa 1 Million Jahre benötigen, um 1 Gramm Wasserstoff zu verbrauchen.
Riesig Datenmengen entstehen bei den Experimenten am LHC – bis zu 15 Petabyte pro Jahr! Und diese Daten müssen nicht nur gespeichert werden, sondern Wissenschaftler aus der ganzen Welt wollen auf diese Daten zugreifen und sie auf verschiedene Dinge – wie zum Beispiel neue, unbekannte Physik ...
Ein Teilchenstrahl kann im LHC länger als einen Tag kreisen. An einem Tag legt er eine Strecke von 24 Milliarden Kilometern zurück. Mit einer solchen Fluglänge könnte er unser Sonnensystem zwei Mal durchqueren.
Peter Steinbach forscht. Und zwar sucht er, wie er sagt, „nach etwas, das es vielleicht gar nicht gibt.“ Steinbach arbeitet am ATLAS-Detektor, dem größten der vier Experimente am LHC. Dort untersucht er, wie die Protonen, die die Wissenschaftler kollidieren lassen, eigentlich genau aufgebaut ...
Um die Magnete des LHC auf Temperaturen von wenigen Grad Celsius über dem absoluten Temperaturnullpunkt – der liegt bei minus 271 Grad Celsius – herunterzukühlen, werden 120 Tonnen Helium benötigt. Davon sind etwa 90 Tonnen in den Magneten und der Rest in den Kühleinheiten.
Am 6. Dezember hat am CERN die Weihnachtspause begonnen. Auch das Weltmaschine-Team startet nun in die Weihnachtspause. Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Ab 10 Januar sind wir wieder da mit neue Geschichten und Fakten rund um die Weltmaschine LHC.
2010 war ein sehr erfolgreiches Jahr für die Wissenschaftler am LHC. Riesige Datenmengen wurden gesammelt, der Beschleunigermannschaft ist es gelungen, mehr Protonen pro Sekunde kollidieren zu lassen als vorgesehen, und der erste Betrieb mit Blei-Ionen lief so reibungslos, dass sogar die alten ...
Im Oktober enthüllten die ATLAS-Forscher ein riesiges Wandbild ihres Detektors. Obwohl das Wandbild schon riesig ist, hat es nur ein Drittel der Größe des realen ATLAS-Detektors. Dieser ist ganze 46 Meter lang und 25 Meter hoch und breit. Der ATLAS-Detektor ist einer der vier großen Detektoren ...
Wie kommen Physiker am CERN eigentlich zu ihrem Beruf? Arbeiten am LHC nur die, die schon in der Schule Mathe und Physik Leistungskurse hatten? Oder ist der Weg gar nicht so vorgeschrieben? Fragt man einzelne Wissenschaftler zeigt sich: der Weg ist bei weitem nicht so klar wie man sich das manchmal ...
Im LHC werden Protonen und Blei-Ionen auf gewaltige Energien beschleunigt. Die Energie der beiden umlaufenden Teilchenstrahlen wird dabei so groß, wie die Bewegungsenergie eines Hochgeschwindigkeitszugs (etwa 360 Megajoule pro Strahl)!
Die supraleitenden Magnete im LHC erreichen Feldstärken von bis zu 8 Tesla, normalleitende Magnete schaffen nur 2 Tesla.
So richtig sehen, was gerade in ihrem Beschleuniger, dem LHC, oder auch den Detektoren vor sich geht, können die Wissenschaftler nicht. Zum einen, weil sie während des Betriebs gar nicht dicht an ihr Arbeitsgerät herandürfen, zum anderen, weil die meistern der Dinge, die für den Betrieb ...
In den LHC-Dipolmagneten fließt ein Strom von 11 850 Ampere. Zum Vergleich: Ein Einfamilienhaus verbraucht im Mittel Strom von etwa einem Ampere und ist meist mit einer 100-Ampere-Sicherung gesichert.
Nach dem die Wissenschaftler der ALICE-Kollaboration bereits letzte Woche, die ersten Ergebnisse veröffentlicht hatten, gibt es nun auch diese Woche wieder eine Veröffentlichung. Auch ATLAS und CMS haben Neues über den besonderen mit den Kollisionen der Blei-Ionen untersuchten Materiezustand ...
Morgens, 4. November: die letzten Protonen für 2010 verlassen den LHC. Weniger als 24 Stunden später: erste Blei-Ionen kreisen im LHC. Weitere zwei Tage später: erste Kollisionen. Mittags, 8. November: stabile Bedingungen für Kollisionen. Doch damit nicht genug. Bereits zehn Tage nach den ...
In einer einzigen Kollision von Blei-Ionen wird eine Energie von 0,1 Millijoule umgesetzt. Dies entspricht der Energie, die man braucht, um ein Gummibärchen einen Zentimeter anzuheben
Am 18. November, nur 10 Tage nach den ersten Kollisionen von Blei-Ionen am LHC haben die Wissenschaftler der ALICE-Kollaboration die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Zwei wichtige Größen beschreiben die Forscher in ihren beiden Veröffentlichungen: Die Zahl der geladenen Teilchen, die bei ...
Bei den Kollisionen von Blei-Kernen im LHC werden Temperaturen erzeugt, die über 100 000 Mal höher sind als im Zentrum der Sonne.
Seit dem 8. November kollidieren im LHC Blei-Ionen. Dieses Bild zeigt eine Kollision von Blei-Ionen im ALICE-Detektor. Bei den Kollisionen von Blei-Ionen können tausende von Teilchen entstehen - jede der Linien in dem Bild steht für ein Teilchen, das in der Kollision entstanden ist.
Nur vier Tage dauerte die Umstellung von Protonen auf Blei-Ionen. Heute Mittag meldete das CERN: Kollisionen. Die ersten Kollisionen konnten die Experimente bereits am Wochenende aufzeichnen, doch seit heute liefert der LHC verlässlich Daten.
„Die ersten Tage werden superspannend!“, freut sich Silvia Masciocchi, Forscherin am ALICE-Experiment, auf die ersten Kollisionen von Blei-Ionen im November. Spannend wird es, weil es recht schnell erste Ergebnisse geben wird.
Die gesamte Kollisionsenergie im LHC beim Betrieb mit Blei-Ionen beträgt 575 TeV. Das ist eine Steigerung um einen Faktor 15 gegenüber dem bisher leistungsfähigsten Ionenbeschleuniger RHIC in Brookhaven, USA.
Jeder Student steht irgendwann im Laufe seines Studium vor der Frage: Wo schreibe ich meine Abschlussarbeit? Auf welches Thema spezialisiere ich mich? Eine Möglichkeit sich zu orientieren und unmittelbar bei der aktuellen Forschung dabei zu sein, sind so genannte Sommerstudentenprogramme.
Bei dem Betrieb des LHC mit Blei-Ionen wird jeder Baustein des Bleikerns auf eine Energie von 1,38 Teraelektronenvolt beschleunigt – dies ist deutlich weniger als die 3,5 Teraelektronenvolt im jetzigen Protonenbetrieb. Auf das gesamte System hochgerechnet ergibt sich jedoch eine Energie von 575 ...
„Die TPC ist das Herz von ALICE!“ So begeistert spricht Christian Lippmann von dem zentralen Teil des ALICE-Detektors, der Zeitprojektionskammer oder Time Projektion Chamber, kurz der TPC.
Der ALICE-Detektor verfügt über 600 Millionen Auslesekanäle. Mit diesen können pro Sekunde 1000 Proton-Proton-Kollisionen ausgelesen werden, wenn man die Kanäle, die kein Signal liefern, ausblendet.
Nachdem der LHC jetzt mehrere Monate Protonen beschleunigt und aufeinander geschossen hat, kommt nun der nächste Schritt: Im November wird der LHC zum ersten Mal für etwa vier Wochen Blei-Ionen beschleunigen – statt wie sonst Protonen.
Ab November werden im LHC Blei-Ionen beschleunigt. Die Blei-Ionen bestehen aus 82 Protonen und 126 Neutronen. Der Beschleunigungprozess des LHC wirkt dabei direkt nur auf die elektrisch geladenen Protonen, die an die Protonen gebundenen ungeladenen Neutronen werden mitbeschleunigt.
Gespannt warten alle auf neue Entdeckungen am LHC – Higgs, SUSY oder noch exotischere Teilchen. Doch bis es so weit ist, wird wohl noch etwas Zeit vergehen, weil für diese Entdeckungen eine riesige Menge an Daten nötig ist. In der Zwischenzeit widmen sich die Physiker einem anderen Thema: dem ...
Der LHC ist seit kurzem der Beschleuniger mit der höchsten gespeicherten Energie der Welt - 6 Megajoule. Das entspricht der kinetischen Energie eines 6 Tonnen schweren Fahrzeugs bei 160 Stundenkilometern.
Live dabei sein und den Detektor kontrollieren ist ein wichtiger Teil des Arbeitsalltags der Physiker, die an einem der LHC-Experimente forschen. Zum Beispiel fährt Julian Wishahi alle zwei Monate zum LHCb-Experiment ans CERN, um Schichten zu übernehmen. Dann ist er meist vier Tage lang für ...
Für die Magnetspulen des LHC wurden etwa 7600 Kilometer supraleitendes Kabel verwendet.
Nach fast einem halben Jahr Betrieb zeigen sich für die Forscher an den LHC-Experimenten die ersten Zeichen für einen möglicherweise neuen Effekt. Jetzt haben die Wissenschaftler des CMS-Experiments ihre neuesten Ergebnisse veröffentlicht: Den Wissenschaftlern ist es an diesem Detektor gelungen ...
Die „Weltmaschine on tour“ in Siegen ist ein voller Erfolg: bereits in der ersten Woche haben mehr als 8100 Menschen die Ausstellung besucht – davon allein 7500 am NRW-Tag! Noch bis zum 23. September ist die Ausstellung in Siegen zu Gast. Öffentlich besichtigt werden kann die Ausstellung ...
In den letzten zwei Wochen gab es kaum Daten für die LHC-Experimente. Das hat auch einen guten Grund: Die Beschleunigerexperten sind nämlich gerade damit beschäftigt, den LHC so einzustellen, dass er mehr Kollisionen pro Sekunde liefern kann. Dazu wird der Betrieb gerade von einzelnen Paketen ...
Bei der Maximalenergie von 7 Billionen Elektronenvolt, werden sich die Protonen mit 99,9999991 Prozent der Lichtgeschwindigkeit bewegen.
„Siegen und die Weltmaschine“ – dieser Vortrag bildet am 14. September den Auftakt zum zweiwöchigen Besuch der Weltmaschine in Siegen. Peter Buchholz vom Fachbereich Physik der Uni Siegen ist stolz darauf, den Siegenern und Besuchern aus ganz Nordrhein-Westfalen die Weltmaschine LHC näher ...
„Weltmaschine on tour" im Technik-Museum Kassel - Begeisterung und Forscherdrang bei Groß und Klein.
Die Detektoren am LHC sind fertig gebaut, installiert und bereits kräftig dabei, Daten zu nehmen. Warum sollten sich die Forscher also heute mit Detektor-Hardware beschäftigen? Sollten sie nicht lieber nur Daten nehmen und analysieren? Nina Krieger sagt ganz klar: „Nein!“.
Das Magnetsystem des CMS-Detektors enthält etwa 10 000 Tonnen Eisen. Das ist mehr Eisen als im Eiffelturm.
Seit letztem Freitag fliegen 48 Protonenpaketen pro Richtung im LHC – damit wurde die Zahl der Pakete von zuletzt 25 fast verdoppelt. Bei voller Leistung sollen dann 2808 Protonpaketen pro Richtung im LHC kreisen.
Seit letztem Freitag fliegen 48 Protonenpakete pro Richtung im LHC – damit wurde die Zahl der Pakete von zuletzt 25 fast verdoppelt. Durch die Erhöhung der Zahl von Teilchenpaketen am 20. August nimmt auch die Zahl der Kollisionen pro Sekunde und damit die Menge an Daten für die Experimente zu.
Bereits im März hatte CERN angekündigt den LHC 2012 für eine Wartungsphase abzuschalten. Die Zeit soll für die Vorbereitung des Betriebes des Beschleunigers bei seiner geplanten Energie von 14 Teraelektronenvolt genutzt werden. Doch wie sieht die weitere Zukunft aus?
Das Kühlsystem des LHC benötigt insgesamt etwa 40 000 leckfreie Rohrverbindungen.
Alle vier großen Detektoren am LHC werden insgesamt eine Datenmenge von etwa 700 Megabyte pro Sekunde aufnehmen – das entspricht einer CD pro Sekunde. Im weltweiten LHC-Netzwerk, dem Grid, werden insgesamt über 100 000 000 Gigabyte Daten gespeichert.
Die supraleitenden Magnete des LHC werden bei minus 271°C betrieben. Dies ist kälter als im Weltraum!
In der ATLAS-Kollaboration geht die Sonne niemals unter. Die Wissenschaftler die mit diesem Detektor forschen, kommen von allen Kontinenten der Welt – außer der Antarktis.
Es ist da! Das erste Top in Europa. Auf der größten Sommerkonferenz der Teilchenphysik, der ICHEP in Paris, haben heute zwei der vier großen LHC- Experimente ihre ersten Ergebnisse zum Top-Quark vorgestellt.
Der LHC ist kein perfekter Kreis. Er besteht aus acht Kreisbögen und acht geraden Abschnitten.
Der größte Unterschied zu den anderen Detektoren ist, dass LHCb nicht aussieht, wie ein Zylinder. Stattdessen erinnert seine Form an eine auf der Seite liegende Pyramide, an deren Spitze die Protonen kollidieren. Der Wechselwirkungspunkt liegt also nicht tief im Inneren des Detektors verborgen, ...
Das elektromagnetische Kalorimeter von CMS, mit dem die Energie von Teilchen gemessen werden kann, besteht aus 80 000 Bleiwolframat-Kristallen.
Das größte Vakuum, das am LHC erzeugt werden muss, ist das Isoliervakuum für die Magnete – es entspricht dem Leerpumpen des Hauptschiffs einer Kathedrale, das sind etwa 9000 Kubikmeter.
„Begeisterungsmodus“ nannte Forscher Arnulf Quadt den Zustand der LHC-Physiker jetzt, wo es endlich Daten gibt. Aber nicht nur die Physiker sind im Begeisterungsmodus, sondern auch die Schülerinnen und Schüler des Forschungszentrums Nordhessen.
Liebe/r TPC Interessierte/r, angestoßen durch Ihre Frage habe ich gemacht was "man" heutzutage so tut, wenn man eine Frage hat: man googelt. Das Suchwort "TPC" führt allerdings total in die Irre, aber mit "time projection chamber" (zu Deutsch Zeitprojektionskammer) kommt man überraschend weit.
Dieses Mal sind ganz viele Fakten im “Fakt der Woche”: Die neuen Zahlen&Fakten-Infoblätter sind da! Alle wichtigen Fakten zu den vier großen LHC-Experimenten auf jeweils einer Seite gibt es hier.
Hohlraumresonatoren (oder Kavitäten, englisch: cavities) sind die Teile eines Beschleunigers, in denen die Teilchen mit Hilfe elektrischer Felder beschleunigt werden.
Weltmaschine on tour in Dresden - Fast 5000 Besucher sahen die Ausstellung an der TU Dresden und ließen sich - so wie hier - von den Physikern die Frage erklären "Woher kommt die Masse?".
Wir kennen nur 5% unseres Universums – die restlichen 95% sind uns immer noch ein Rätsel. Physiker nennen das, was sich hinter diesem gewaltigen Anteil verbirgt Dunkle Materie und Dunkle Energie. „Dunkel“ einfach aus dem Grund, dass sie es bisher nicht sehen können.
Der größte Teildetektor des ALICE-Experiments, die Zeitprojektionskammer (TPC), hat 557 568 Ausleseeinheiten. Zum Vergleich: ein erwachsener Mensch trägt maximal etwa 150 000 Haare auf dem Kopf.
Physiker auf der ganzen Welt sind überglücklich: endlich können Sie sich an echten Daten und damit echter Physik am LHC austoben. Die erste Gelegenheit, diese Physik zu zeigen, gibt es diese Woche bei DESY.
Zur Langen Nacht der Wissenschaften war die Weltmaschine zu Gast in Berlin. Viele Besucher ließen sich von den Forschern ausführlich ihre Fragen beantworten.
Der LHC ist vollkommen sicher, dies wissen wir mit Sicherheit!
Der LHC kann auch mit Blei-Ionen betrieben werden. Die maximale Energie bei Kollisionen von Blei-Ionen beträgt 1150 Teraelektronenvolt.
Am 5. Juni ist es wieder soweit: Es ist Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin! Wie im letzten Jahr ist auch dieses Jahr die mobile Ausstellung Weltmaschine wieder dabei. DESY und die Humboldt-Universität zu Berlin präsentieren die Ausstellung ab 17 Uhr in Berlin-Adlershof im Foyer der Physik ...
Der LHC-Tunnel liegt nicht waagerecht im Boden. Er hat eine leichte Neigung von 1,4%.
Das Higgs-Teilchen ist ein Teilchen, das uns hilft zu zu erklären wie Elementarteilchen zu ihrer Masse kommen. Was ist nun, wenn wir im LHC kein Higgs-Teilchen finden? Dann würde es erst richtig spannend!
Der schwerste Teil des LHCb-Detektors ist der 1600 Tonnen schwere Dipolmagnet. Dieser wurde in der Experimentierhalle unter der Erde zusammengebaut.
Seit über einem Monat läuft der LHC. Die Physiker sind begeistert und stürzen sich mit Feuereifer ihre Arbeit, sowohl im Kontrollraum auf Schicht als auch im Büro vor dem eigenen Computer bei der Auswertung der Daten. Doch was ist eigentlich im letzten Monat am Beschleuniger passiert?
Die größten Magneten im LHC sind die Dipole: Sie sind jeweils 15 Meter lang und jeder von ihnen wiegt 35 Tonnen. Insgesamt gibt es 1232 dieser Magnete im LHC.
Die Experimente an den riesigen und teuren Beschleunigern der Teilchenphysik werden meist nur ein Mal in der Geschichte der Menschheit gemacht. Um bei diesen einzigartigen Messungen Fehler zu vermeiden, die uns ein falsches Bild von der Welt vermitteln würden, werden mehrere ähnliche Experimente ...
Für den Betrieb wird der LHC auf minus 271 Grad Celsius gekühlt. Dabei verkürzt sich jeder der 15 Meter langen Magnete um 4,5 Zentimeter.
Der LHC läuft erst seit einigen Wochen, aber eine Gruppe Teilchenphysiker plant schon die Zukunft - den Upgrade der LHC-Detektoren, wie zum Beispiel ATLAS. Letzte Woche fand zum ersten Mal ein ATLAS-Upgrade-Meeting außerhalb des CERN statt.
„Wie beschleunigt ein Teilchenbeschleuniger Teilchen?“ „Warum beschleunigt der LHC Protonen?“ „Wie funktioniert ein Detektor?“ „Warum braucht man vier davon?“ Haben Sie Fragen rund um die Weltmaschine LHC? Wir haben die Antworten!
Forschen am LHC – was für viele Physiker weltweit tägliche Realität ist, ist seit dem 20 April auch für Schüler möglich. Das „Netzwerk Teilchenwelt“ bietet jährlich 6000 Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren die Möglichkeit, selbst die Teilchenphysik zu erforschen.
Die Gezeiten, die alle zwölf Stunden den Meeresspiegel an den Küsten steigen und fallen lassen, ändern den Umfang des LHC von 26,6 Kilometern um etwa 1 Millimeter. Das spüren die im LHC kreisenden Teilchen - der Beschleuniger muss nachgestimmt werden.
Live dabei sein beim „eigenen“ Teilchendetektor, das ist eigentlich nur in den Kontrollräumen der Experimente direkt am CERN möglich. Doch für Forscher des ATLAS- und des CMS-Experiments gibt es auch eine Alternative. Beide Experimente verfügen weltweit über mehrere so genannte ...
Ein Teil des CMS-Detektors ist eine riesige zylindrische Magnetspule. Diese Spule erzeugt ein Magnetfeld von 4 Tesla und ist damit etwa 100 000 Mal stärker als das Magnetfeld der Erde.
ATLAS ist der größte jemals an einem Beschleuniger gebaute Detektor: Er ist 25 Meter hoch und breit und 40 Meter lang.
Am 30. März um 13:06 Uhr kollidierten Teilchen im LHC mit einer Energie von 7 TeV und markierten so den Start des LHC Forschungsprogramms. Teilchenphysiker aus aller Welt hoffen jetzt auf eine Fülle von Daten für neue Physik, denn der LHC beginnt seine erste längere Betriebsphase mit einer ...
Seit ihrem ersten Auftritt auf dem Hamburger Hafengeburtstag im Mai letzten Jahres hat die mobile Ausstellung schon viele Stationen durchlaufen. An die 100.000 Menschen haben die Ausstellung an verschiedenen Orten bereits besucht – davon allein fast 10.000 an den letzten beiden Standorten ...
Am LHC werden insgesamt 9600 Magnete verwendet. Alle diese Magnete halten die Teilchen auf ihrer Kreisbahn im LHC. Es gibt zum Beispiel Dipole, Quadrupole und Sextupole.
Kurz vor halb sechs Uhr morgens am 19. März ist es den Operateuren des Large Hadron Collider LHC gelungen, zwei Teilchenstrahlen im LHC auf eine Energie von jeweils 3,5 TeV (Tera-Elektronvolt) zu beschleunigen und damit einen neuen Weltrekord aufzustellen.
Die Temperatur in der Zeitprojektionskammer (TPC) des ALICE-Detektors schwankt nur um maximal 0,082 Grad – unabhängig von der Jahreszeit. Zum Vergleich: Ein handelsüblicher Kühlschrank kann die Temperatur nur auf etwa 3 Grad genau halten.
Während im Jahr 1999 knapp 13 Prozent aller Studenten, die am CERN arbeiteten, Frauen waren, waren es im Jahr 2008 knapp 23 Prozent. Der Anteil der weiblichen Festangestellten des CERN ist seit 1999 kontinuierlich von 15 Prozent auf 20 Prozent gestiegen.
Der Tunnel des Large Hadron Collider LHC liegt im Mittel 100 Meter unter der Erde. Unter dem Jura-Gebirge liegt der Tunnel in einer Tiefe von 175 Metern und in Richtung des Genfers Sees von 50 Metern.
Am 28. Februar kreisten das erste Mal in diesem Jahr wieder Protonenpakete im LHC. Nachdem der LHC im Dezember zur Winterpause abgeschaltet worden war und einer anschließenden Upgrade-Phase, beginnt nun wieder der Betrieb.
Der Large Hadron Collider LHC ist der größte und stärkste Teilchenbeschleuniger der Welt – er hat einen Umfang von 27 Kilometern und wird eine maximale Energie von 14 Teraelektronenvolt (14 Billionen Elektronenvolt) erreichen.
Der LHC wird wie geplant im Februar seinen Betrieb wieder aufnehmen. Und doch ändert sich der Fahrplan, wie Steve Myers, Beschleuniger-Direktor des CERN, mitteilt: „Die wichtigste Entscheidung, die wir getroffen haben, ist den LHC für 18 bis 24 Monate mit einer Schwerpunktsenergie von 7 ...
Nach der Weihnachtspause, während der der Beschleuniger im Stand-By-Modus war, und einer Upgrade-Phase im Januar, wird der größte Teilchenbeschleuniger der Welt im Februar wieder seinen Betrieb aufnehmen.
In der Nacht vom 29. auf den 30. November hat der Large Hadron Collider LHC am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in Genf den Weltrekord für Beschleunigungsenergie gebrochen. In den frühen Morgenstunden zirkulierten zwei Protonenstrahlen mit jeweils 1,18 Tera-Elektronvolt (TeV) in ...
Am 23. November zirkulierten zum ersten Mal zwei Teilchenstrahlen gleichzeitig im LHC und sorgten für Kollisionen in allen vier LHC-Detektoren. Damit konnte die Synchronisation der Strahlen getestet werden, so dass die Experimente ab jetzt die Chance hatten, nach Proton-Proton Kollisionen zu ...
Seit dem 20. November kreisen wieder Teilchen im Large Hadron Collider LHC. Am Abend des 20. November machte ein Teilchenstrahl mehrere Runden im Uhrzeigersinn, kurz darauf kreiste ein zweiter gegen den Uhrzeigersinn im LHC. Nach wenigen Tagen Betrieb kreisen die Teilchen stabil und für mehrere ...
Der LHC wird bei seinem Neustart im November mit einer niedrigeren Energie von 3.5 TeV pro Strahl starten, das hat das CERN in einer Pressemeldung am 6. August verkündet. Die maximal erreichbare Energie des LHC beträgt 7 TeV pro Strahl, dies entspricht einer Gesamtenergie von 14 TeV.
Obwohl die Reparaturarbeiten am LHC gut vorangehen, wird sich der Neustart des LHC verschieben: Als die Sektoren in den letzten Wochen für Tests vorbereitet wurden, wurden zwei Vakuumlecks gefunden. Die beiden betroffenen Sektoren waren „kalt“, waren also bereits auf eine Temperatur von etwa ...
Zur Stärkung der langjährigen Partnerschaft zwischen dem CERN und der Europäischen Kommission und Schaffung von Kooperationsstrukturen unterzeichneten die beiden Institutionen am 17. Juli eine gemeinsame Absichtserklärung.
In Kinos auf der ganzen Welt kämpft Tom Hanks als Robert Langdon gegen den Geheimbund „Illuminati“, der mit einer Antimaterie-Bombe den Vatikan zerstören will. Die Antimaterie wurde vom CERN gestohlen – aber ginge das wirklich? Gibt es Antimaterie? Was kann man damit machen? Was aus Dan ...
Der 53. und letzte Ersatzmagnet für den Large Hadron Collider LHC am CERN in Genf wurde am 30. April 2009 in den Beschleunigertunnel herabgelassen, meldet CERN in einer Pressemeldung. Damit sind die oberirdischen Arbeiten abgeschlossen, um den letzten September entstandenen Schaden zu reparieren.
Heute vor genau zwanzig Jahren wurde am CERN das World Wide Web (WWW) erfunden. Diesen wichtigen Geburtstag feiert CERN am heutigen 13. März 2009 in einer Festveranstaltung. Für diese Feier kehrt auch der Erfinder des WWW, Tim Berners-Lee, genau 20 Jahre, nachdem er im März 1989 das Papier ...
CERN hat am 9. Februar 2009 einen Zeitplan zum Neustart des Large Hadron Colliders LHC veröffentlicht. Demnach soll der Teilchenbeschleuniger Ende September seinen Betrieb wieder aufnehmen, für Ende Oktober sind die ersten Kollisionen vorgesehen.
CERN bestätigte Anfang Dezember in einer Pressemeldung, dass der Large Hadron Collider LHC im Sommer 2009 seinen Betrieb wiederaufnehmen soll. Robert Aymar, der im Dezember noch amtierende Generaldirektor des CERN, sagte, dass höchste Priorität am CERN die Bereitstellung von Kollisionsdaten für ...
Seit dem 1. Januar 2009 hat CERN einen neuen Generaldirektor: Rolf-Dieter Heuer, bis Ende Dezember 2008 Forschungsdirektor für Teilchen- und Astrophysik am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg, folgt auf diesem Posten Robert Aymar.
Heute hat das CERN einen vorläufigen Bericht zum Vorfall am 19. September am LHC veröffentlicht. Eine Zusammenfassung (auf englisch) finden Sie in der CERN-Pressemeldung.
Der Tag der Weltmaschine, der am 23. September zeitgleich an sechs Planetarien in Deutschland stattfand, stieß in der Bevölkerung auf großes Interesse. Vor ausverkauften Häusern erklärten Experten den leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt, den Large Hadron Collider LHC.
Am Freitag, 19. September 2008, trat während des Betriebs ohne Teilchenstrahl im letzten Sektor des Large Hadron Collider LHC eine große Menge Helium aus dem Beschleuniger in den Tunnel ein. Erste Untersuchungen lieferten den Hinweis, dass der Fehler vermutlich in einer elektrischen Verbindung ...
Am 23. September 2008 erklären Experten an sechs deutschen Planetarien den leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt, den Large Hadron Collider LHC. In Berlin, Hamburg, München, Mannheim, Bochum und Freiburg informiert je ein am LHC beteiligter Physiker Wissbegierige rund um den LHC. ...
Am 23. September 2008 erklären Experten an sechs deutschen Planetarien den leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt, den Large Hadron Collider LHC. In Berlin, Hamburg, München, Mannheim, Bochum und Freiburg informiert je ein am LHC beteiligter Physiker Wissbegierige rund um den LHC.
Heute hat der leistungsstärkste Teilchenbeschleuniger der Welt, der Large Hadron Collider LHC, erfolgreich den Beschleunigerbetrieb aufgenommen. Physiker der Europäischen Organisation für Kernforschung CERN in Genf leiteten heute Morgen um 10:28 Uhr die ersten Protonenpakete um den gesamten ...
Die Ausstellung "Weltmaschine" im U-Bahnhof "Bundestag" in Berlin stellt vom 15.10. bis 16.11.2008 den leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt vor, den Large Hadron Collider LHC. Echte LHC-Physiker stehen Besuchern Rede und Antwort.
Katie McAlpines aktuelles Video ist der "Large Hadron Rap" und sorgt derzeit bei YouTube für Furore. In ihm erklärt die junge Frau, die als Wissenschaftsjournalistin am CERN arbeitet, auf lockere Art, was in dem in wenigen Tagen startenden LHC-Experiment passiert.