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Technologietransfer

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Viele Bereiche unseres Lebens kommen ohne Grundlagenforschung nicht aus. Medizin, Kommunikation, Umwelttechnik, Unterhaltungsindustrie – sie alle profitieren von den hoch entwickelten Beschleunigern, Detektoren und Methoden der Teilchenphysik.

In der Grundlagenforschung geht es den Wissenschaftlern darum, neue Erkenntnisse zu gewinnen; Anwendungen stehen im Hintergrund. Doch oft brauchen sie für ihre Experimente so komplizierte Geräte oder Techniken, dass sie diese erst selbst entwickeln und bauen müssen. Viele dieser für die Grundlagenforschung neu entwickelten Technologien und Prozesse finden Anwendungen im täglichen Leben. Zum Beispiel wären viele medizinische Untersuchungen und Therapien ohne Entwicklungen aus der Teilchenphysik unmöglich. Oft wirken an den Entwicklungen für die Teilchenphysik auch Firmen mit, die die neuen Techniken in andere Bereiche übertragen und durch diese Innovationen neue Geschäftsfelder erschließen. Eine Studie des CERN zeigt: jeder Euro, den das CERN an die Industrie zahlt, erzeugt weitere drei Euro für die Firma. Obwohl auch der LHC als reines Projekt der Grundlagenforschung gebaut wurde, kann er schon jetzt einige Produkte vorweisen, die inzwischen ihren Weg vom Labor ins tägliche Leben gefunden haben.

Außerdem sind Teilchenphysiker in der Wirtschaft sehr beliebt. Sie können zielorientiert und analytisch denken und komplizierte Probleme kreativ und effizient lösen. Viele sprechen außerdem mehrere Sprachen und sind im internationalen Umfeld zu Hause – alles Fähigkeiten, die sie im Studium und in der Arbeit mit den internationalen Forscherteams gelernt haben. Am CERN, anderen Forschungsinstituten und Universitäten in Deutschland und der ganzen Welt werden jedes Jahr Tausende junger Menschen ausgebildet, die mit ihren in der Forschung gelernten Kenntnissen und Fähigkeiten die Wirtschaft vorantreiben.


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