20.04.2010

Forschung zum Mitmachen

Foto: TU Dresden

Forschen am LHC – was für viele Physiker weltweit tägliche Realität ist, ist seit dem 20 April auch für Schüler möglich. Das „Netzwerk Teilchenwelt“ bietet jährlich 6000 Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren die Möglichkeit, selbst die Teilchenphysik zu erforschen. Insgesamt 20 Forschungsinstitute in Deutschland und das CERN in Genf sind Mitglieder des Netzwerkes. Ihre Doktoranden werden als mobile Experten die Forschung zu den Jugendlichen bringen: 200 „Masterclasses“ und Experimentiertage mit kosmischer Strahlung sind pro Jahr geplant. An diesen Projekttagen, die an Schulen, Schülerlaboren und Museen stattfinden sollen, lernen die Jugendlichen die Daten von Teilchenkollisionen auszuwerten – und arbeiten dabei mit genau den gleichen Daten wie die „echten“ Wissenschaftler, die in der Teilchenphysik arbeiten. Diesen können die Jugendlichen im Rahmen des Netzwerkes auch ganz nah über die Schulter gucken, denn das Projekt bietet neben den „Masterclasses“ auch die Möglichkeit zu Workshops oder Projektwochen am CERN oder zur Mitarbeit an einem der teilnehmenden Forschungsinstitute.

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