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24.06.2014

Der Fahrplan steht

Der LHC und seine Vorbeschleuniger. Bild: CERN

Nach mehr als einem Jahr Betriebspause geht es im nächsten Jahr wieder los mit der Datennahme am LHC. Ende Juni wurde der neue Fahrplan für die Inbetriebnahme des Beschleunigers bekannt gegeben.

Seit Ende 2013 wird nicht nur der LHC, sondern auch alle seine Vorbeschleuniger, gewartet. Der LHC ist der „höchste Gang“ einer Kette von kleineren Beschleunigern, durch die die Teilchen auf immer höhere Energien gebracht werden. Während der LHC erst im nächsten Jahr wieder an den Start geht, laufen Experimente an anderen Beschleunigern schon in diesem Jahr wieder an. Bei Isolde am Booster sollen die Experimente es bereits Mitte Juli wieder starten, das Antimaterie-Programm am Antiproton Decelerator Mitte August und das Super Proton Synchrotron (SPS) soll ab Mitte Oktober wieder für Experimente bereit stehen.

Und die Vorbereitungen dafür laufen schon: So ist der Booster schon seit dem 2. Juni und das Proton Synchrotron seit dem 18. Juni wieder in Betrieb. Anfang Juli beginnen die ersten Tests am SPS.

Der LHC hingegen braucht noch etwas: zwar wurde mit dem Abkühlen des Beschleunigers bereits in einigen Sektoren begonnen, aber das dauert mehrere Wochen. Wenn alle Tests abgeschlossen sind sollen die ersten Teilchenstrahlen Anfang 2015 wieder im LHC unterwegs sein. Erste Daten für die Wissenschaftler wird es dann im Frühjahr geben – und das bei einer höheren Energie als bisher. Mit einer Gesamtenergie von 13 Teraelektronenvolt (statt wie bisher 8 Teraelektronenvolt) wird sich für die Wissenschaftler einer ganz neuer Forschungsbereich öffnen – und die Detektoren, die ebenfalls überarbeitet wurden, werden ihr Können zeigen. Außerdem wird die höhere Energie den Forschern die Möglichkeit geben, die Eigenschaften des Higgs-Teilchens noch viel genauer zu untersuchen.

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