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LHCb

Large-Hadron-Collider-beauty-Experiment

Der LHCb-Detektor während der Bauphase. In der Mitte gut zu erkennen: die riesigen LHCb-Magnete.
Foto: CERN

Das LHCb-Experiment (Large Hadron Collider beauty) geht der Frage nach, warum unser Universum hauptsächlich aus Materie und nicht aus Antimaterie besteht, obwohl sie beim Urknall in gleichen Mengen erzeugt worden sein sollten. Wissenschaftler untersuchen Prozesse, bei denen Teilchen und Antiteilchen sich unterschiedlich verhalten. Diese kleine Asymmetrie zwischen der Welt der Materie und der Antimaterie ist Voraussetzung dafür, dass wir existieren.

Der LHCb-Detektor ist ein so genanntes Vorwärtsspektrometer: Seine Subdetektoren sind auf 20 Metern entlang des Strahlrohrs aufgebaut. Diese Geometrie ist auf den Nachweis von B-Mesonen optimiert, die die zu untersuchenden Beauty-Quarks enthalten.

1170 Wissenschaftler von 69 Instituten aus 16 Ländern arbeiten gemeinsam am LHCb-Experiment. Aus Deutschland sind drei Institutionen beteiligt.

Der LHCb-Detektor auf einen Blick
• Größe: 21 Meter lang, 10 Meter hoch, 13 Meter breit

• Gewicht: 5600 Tonnen

• Standort: Ferney-Voltaire, Frankreich

• LHCb-Kollaboration: etwa 1170 Mitarbeiter aus 16 Ländern


Deutsche Beteiligung an LHCb
• Beteiligte Institutionen: 4
• Beteiligte Wissenschaftler: etwa 100
• TU Dortmund, Universität Heidelberg, MPI für Kernphysik Heidelberg, Universität Rostock

Deutsche Beiträge zum LHCb-Experiment
Spurdetektor, Ausleseelektronik, Spurrekonstruktion, Strahlmonitor, Datenanalyse
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