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Experimente am LHC

ATLAS, CMS, ALICE, LHCb

Die Abbildung zeigt den Beschleunigerring des LHC und die vier Detektoren ATLAS, CMS, LHCb und ALICE. Grafik: CERN

Die Experimente am LHC – die vier Detektoren ATLAS, CMS, ALICE und LHCb – werden von internationalen Teams betrieben, in denen Wissenschaftler von Forschungsinstituten aus aller Welt zusammenarbeiten. Alle Experimente unterscheiden sich deutlich voneinander, jedes ist geprägt von einzigartigen Detektorkomponenten.

Die zwei größten Experimente ATLAS und CMS sind so genannte Universaldetektoren, die die ungeheure Vielzahl von Teilchen registrieren und analysieren, die bei den Teilchenkollisionen im LHC entstehen. Sie sind so ausgelegt, dass die Wissenschaftler alle möglichen physikalischen Phänomene untersuchen können – vom Ursprung der Masse bis hin zu Extra-Dimensionen. Die beiden Detektoren wurden unabhängig voneinander entwickelt und gebaut. Nur so kann man sicherstellen, dass neue Entdeckungen des einen Detektors am anderen Detektor bestätigt werden können.

Zwei weitere große Experimente, ALICE und LHCb, sind auf Teilbereiche der Physik spezialisierte Detektoren, die Teilchenkollisionen in Bezug auf bestimmte Phänomene untersuchen.

Die zwei Experimente TOTEM und LHCf sind sehr viel kleiner und untersuchen nur Teilchen, die einander bei den Kollisionen streifen statt aufeinander zu prallen.

Die Detektoren von ATLAS, CMS, ALICE und LHCb sind in vier riesigen unterirdischen Kavernen installiert, die an verschiedenen Stellen entlang des LHC-Beschleunigerrings verteilt liegen. Die Detektoren des TOTEM-Experiments liegen in der Nähe des CMS-Detektors, die von LHCf in der Nähe des ATLAS-Detektors.

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