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Ausbildung

Kleine Teilchen - große Wirkung

In den Großprojekten der Teilchenforschung werden aus wissensdurstigen Studierenden hochqualifizierte und teamfähige Wissenschaftler. In der Zusammenarbeit mit Spitzenforschern können sie ihr Talent zum Problemlösen, kreativen und logischen Denken genauso beweisen wie Teamgeist und Durchsetzungsvermögen. Diplomanden, Masterstudierende und Doktoranden haben die Wahl aus einem breiten Spektrum der Teilchenphysik: von theoretischen Arbeiten über die Entwicklung von Sensoren und Elektronik bis hin zu neuen Methoden der Datenanalyse und des Computing. In Deutschland arbeiten derzeit etwa 600 Teilchenphysiker an ihrer Promotion – jedes Jahr schließen rund 150 von ihnen mit Erfolg ab. Nachwuchswissenschaftler bilden das Rückgrat vieler Projekte: So ist zum Beispiel knapp die Hälfte der Beteiligten der ATLAS-Kollaboration jünger als 35 Jahre.

IT-Firmen, Unternehmensberatungen, Banken, Versicherungen – das sind Branchen, die auf den ersten Blick wenig mit Teilchenphysik zu tun haben. Dennoch sind bei ihnen genau diese Absolventen überaus gefragt. Dazu kommen verschiedenste Industrieunternehmen, zum Beispiel in der Halbleiterentwicklung, Elektronik und Medizinphysik. Sie suchen nach Mitarbeitern, die unkonventionell denken, vor komplexen Problemen nicht zurückschrecken, die internationale Erfahrung besitzen und sich im Team wohlfühlen, kurz: Sie suchen Teilchenphysiker.

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