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16.06.2010

Weltmaschine on tour - Dresden

Wir kennen nur 5% unseres Universums – die restlichen 95% sind uns immer noch ein Rätsel. Physiker nennen das, was sich hinter diesem gewaltigen Anteil verbirgt Dunkle Materie und Dunkle Energie. „Dunkel“ einfach aus dem Grund, dass sie es bisher nicht sehen können.

Arno Straessner, Junior-Professor an der TU Dresden und Forscher am ATLAS-Experiment, wird die Lange Nacht der Wissenschaften am 18. Juni in Dresden nutzen, um eine bisschen Licht in das zu bringen, was die Physiker über den unbekannten Teil des Universums wissen. „Das Rätsel der Dunklen Materie – Erhellendes aus Universum und Labor“ ist der Titel seines Vortrags, der um 22 Uhr im Hörsaalzentrum der TU Dresden beginnt. Doch nicht nur Straessner will die Besucher erhellen: Weitere Vorträge und die Ausstellung „Weltmaschine“, durch die auch Führungen angeboten werden, bieten die Möglichkeit sich über den aktuellen Stand der Teilchenphysik und der Forschung am LHC zu informieren.

Eine Theorie, die die Dunkle Materie erklären könnte, ist SUSY – die Supersymmetrie. In diesem Modell wird jedem bekannten Teilchen ein supersymmetrischer Partner zugeordnet. „Es könnte sogar sein, dass wir noch im nächsten Jahr einige solcher Teilchen entdecken – wenn es sie denn gibt“, sagt Straessner.

Mehr Informationen zum bekannten und zum unbekannten Teil des Universums gibt es am kommenden Freitag ab 18 Uhr im Hörsaalzentrum der TU Dresden.

Vorträge
20 Uhr Anja Vest „Extra-Dimensionen und schwarze Löcher am LHC“ (Hörsaalzentrum, Raum 403)
21 Uhr Dominik Stöckinger „Offene Fragen der Elementarteilchenphysik“ (Hörsaalzentrum, Raum E01),
22 Uhr Arno Straessner „Das Rätsel der Dunklen Materie – Erhellendes aus Universum und Labor“ (Hörsaalzentrum, Raum 403)

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