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25.10.2013

Preis für Theorie und Experiment

François Englert (links), Peter Higgs (Mitte) und stellvertretend für das CERN Generaldirektor Rolf Heuer (rechts) freuen sich über den Prinz-von Asturien-Preiscelebrate receiving the Prince of Asturias Award (Bild: Iván Martínez/FPA)

Nach der Vergabe des Nobelpreises an die theoretischen Physiker Francois Englert und Peter Higgs für ihre Arbeiten am Modell des Higgs-Feldes, sind sie nun auch mit dem Prinz-von-Asturien-Preis ausgezeichnet worden – zusammen mit dem CERN, das für die Entdeckung des vorhergesagten Teilchen verantwortlich ist.

In einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit der spanischen Königin und der Prinzessin und des Prinzen von Asturien haben heute die theoretischen Physiker Francois Englert und Peter Higgs und das CERN, repräsentiert durch CERN-Generaldirektor Rolf Heuer, den Prinz-von Asturien-Preis entgegengenommen. Sie erhalten den Preis der Kategorie naturwissenschaftliche Forschung für „die theoretische Vorhersage und den experimentellen Nachweis des Higgs-Teilchens“.

Generaldirektor Heuer kündigte an, den CERN-Anteil für die Förderung junger Wissenschaftler aus der ganzen Welt einzusetzen. Zehn Doktoranden werden mit Hilfe des Preisgeldes an der renommierten internationalen Teilchenphysikkonferenz ICHEP teilnehmen können, die nächstes Jahr in Spanien stattfindet. Außerdem wird es einen Wettbewerb unter spanischen Schulen geben, deren Gewinner mit einer Reise ans CERN ausgezeichnet werden.

„Der Preis ist eine Anerkennung der Wichtigkeit der Entdeckung und ist eine Auszeichnung für alle Wissenschaftler – experimentelle und theoretische – die die Entdeckung möglich gemacht haben“, sagte Heuer. Gemeinsam mit der Stiftung Prinz von Asturien, die den Preis jedes Jahr vergibt, teile CERN den Wunsch, die wichtige Rolle von Wissenschaft und Technologie im Alltag darzustellen und hervorzuheben, wie wichtig ein gemeinsamer Einsatz ist, um ambitionierte Ziele wie die Entdeckung des Higgs-Teilchens zu erreichen.

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