20.12.2013

Schatzsuche im Rechenzentrum

Neben diesem Lego-Gorilla haben sich auch Außerirdische, Zwerge, Pharaos und Werwölfe im CERN-Rechenzentrum versteckt. Wer mindestens drei Figuren findet, kann am Preisausschreiben teilnehmen. Bild: CERN

Dass man sich per Google Street View in den Detektorkavernen von ALICE, ATLAS, CMS and LHCb und sogar im LHC-Tunnel ganz ohne Helm und Sicherheitsschuhe herumtreiben kann, ist ein mehr oder weniger gut gehütetes Geheimnis unter CERN-Fans. Wem das nicht reicht, der kann sich jetzt auf Schatzsuche im CERN-Rechenzentrum machen. Wer drei versteckte Figuren findet, kann sogar einen Preis gewinnen.

Das CERN-Rechenzentrum ist von außen kein besonders eindrucksvolles Gebäude. Innen stehen reihenweise Computerprozessoren, die dafür sorgen, dass die Daten vom LHC gespeichert und verarbeitet werden können.

Das ist eindrucksvoll, aber visuell ein bisschen monoton. Als deshalb Google Street View im März 2012 seinen Besuch ankündigte, wollte Stefan Lüders, CERNs Beauftragter für Computersicherheit, ein kleines Schmankerl in die Aufnahmen einbauen. Lüders erzählt: „Ich habe mich gefragt: Was würde zeigen, dass wir die Wissenschaft ernst nehmen, aber trotzdem ein bisschen nerdig sind?“

Die Lösung: zusammen mit zwei Kollegen versteckte Lüders Lego-Figuren auf beiden Stockwerken des Rechenzentrums. Auf Regalen, neben Servern oder unter Racks stehen ein Gorilla, ein Skifahrer, ein Werwolf, ein paar Außerirdische – insgesamt sind es um die 40 Figuren aus der privaten Sammlung von Stefan Lüders. Er denkt, dass ungefähr 20 davon auf Google Street View zu entdecken sind, ganz eifrige Schatzsucher finden vielleicht noch ein paar mehr.

Mindestens drei Figuren muss man finden, um am Wettbewerb teilzunehmen. Dafür bitte einen Screenshot von jeder Figur machen und das Ganze an TreasureHunt-ComputingCentre@cern.ch schicken. Es werden zwei Gewinner ausgelost. Die genauen Anleitung und ein Grundriss vom Rechenzentrum stehen im CERN Bulletin.

Viel Glück!

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