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20.06.2014

Bild der Woche

Foto: CERN

Der Large Hadron Collider nähert sich dem Ende der großen Betriebspause LS1. Am 18. Juni wurde die allerletzte von 1695 Magnetverbindungen wieder geschlossen. Der Teilchenbeschleuniger ist jetzt bereit dafür, langsam und Sektor um Sektor wieder auf die Betriebstemperatur von -271 Grad Celsius heruntergekühlt zu werden.

Während der Betriebspause wurden die Verbindungen zwischen den supraleitenden Magneten überprüft und an vielen Stellen verstärkt. Dafür mussten die Magnetverbindungen erst getrennt und die verschweißten Bälge zwischen den Magneten geöffnet werden, um an die elektrischen Verbindungen zu gelangen und sie zu konsolodieren. Danach ging der Prozess in umgekehrter Reihenfolge weiter, inklusive Orbitalschweißen der Bälge. Die letzte von insgesamt 10170 Schweißnähten wurde im Mai geschlossen. Hier wird Bild für Bild erklärt, wie Orbitalschweißen funktioniert. „Ein unabhängiges Qualitäts-Kontroll-Team hat alle Schweißnähte auf ihre Qualität überprüft”, sagt Said Atieh, Schweiß-Experte am CERN. „Sie haben keinen einzigen Fehler gefunden.“ Der LHC entspricht damit ISO 5817, Bewertungsgruppe B - die Bewertungsgruppe mit den höchsten Anforderungen an die Schweißnaht.

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